Luntenschlossmuskete, Suhl um 1620

Nachbau einer Luntenschlossmuskete nach einem Original aus dem Kloster Kremsmünster in Österrreich. Herstellungsort des Originals: Suhl ca. 1620

Gesamtlänge: 155 cm
Lauflänge: 118 cm

Kaliber (Bohrung): 18 mm (16 Kugeln/Pfund)

Gewicht: 5500 g

Lauf mit aufgelötetem Korn und eingeschobener Kimme, hinten oktagonal, nach den ersten Drittel in einen runden Außenquerschnitt übergehend, mit halbradialen Zierverfeilungen im Übergangsbereich. Mündung halbrund abgesetzt. Drei im Bereich der Pulverkammer befindliche, ursprüngliche Meister- und Beschaumarken sind durch Signaturmarken des Herstellers ersetzt. Buchenholzschaft hellbraun gebeizt und geölt. Ein Ladestockband und Schaftabschlußband im Mündungsbereich. Hölzerner Ladestock. Metalldopper mit Innengewinde zum Einschrauben eines Krätzers. Luntenschloss mit 2-fach verschraubter, rechteckiger Schlossplatte.

Die Muskete hat ein Rohrkaliber von 18 mm (16 Kugeln/Pfund) , aus welchem eine Rollkugel von ca. 16,8-17,0 mm (18 Kugeln/Pfund) verschossen wurde. Dieses Kaliber wurde später (ab ca. 1634) auf dem deutschen Kriegsschauplatz allgemein gebräuchlich.